Aktuelles - 2009/2010/2011
Di
10
Mai
2011
Karatetraining zum Greifen nah
Von Marcus Schock
Es werden 16° C bei leicht bewölktem Himmel und Sonnenschein für den kommenden Samstag prognostiziert. Dies sind ideale Voraussetzungen für ein Karatetraining der besonderen Art. Das denken sich auch die Osaka Karateka des VfL Lüneburg. So laden Sie alle Fußgänger und Besucher der Lüneburger Innenstadt, am kommenden Samstag in der Zeit von 11 bis 13 Uhr zum zuschauen ein. Es wird ein Trainingsalltag gezeigt, indem das Publikum zum mitdenken angeregt wird. Doch wer denkt, das sich nur die Profis auf dem gepflastertem Stein mit seiner Kür glänzt, der täuscht sich. Es sei nur soviel gesagt: Bunt gemischte Gürtel werden gemeinsam trainieren um dem Leuten die zahlreichen und verschiedenen Facetten dieses Breitensportes näher zu bringen. Heinrich Reimer (7. DAN) hat als Cheftrainer auch eine Vorführung mit seiner Kindergruppe einstudiert. "Die Leute werden vielleicht ein bisschen zusammen zucken, wenn so ein kleines 6-jähriges Mädchen auf einmal sehr konzentriert beim schlagen schreit.", sagt Reimer mit einem Lächeln im Gesicht.
Gespannt blicken wir auf den Samstag – und auf die Vorführung der Nachwuchskämpfergruppe, geleitet durch Michael Herkt (2. DAN). Der Rullstorfer gewann zuletzt 2009 den Europacup im Wado Ryu Kämpfen und hat mit seiner Gruppe "Etwas sportliches, mit Kondition, Witz und Charme geplant!", so Herkt.
Fr
11
Mär
2011
Spielerisch Disziplin lernen: Kinder Karate
so Lüneburg. Heinrich Reimer steht vor seiner Karate-Anfängergruppe, etwa 20 Mädchen und Jungen im Alter von sechs bis acht Jahren, und erklärt eine Übung. Plötzlich klingelt ein Handy auf der Bank, wo einige Eltern sitzen. Reimer geht lächelnd, aber bestimmt zu der Mutter und sagt: "Handys sind bei uns verboten. Normalerweise müssten Sie jetzt 100 Liegestütze machen." Eine nette Randbegebenheit, aber sie zeigt deutlich, worauf es Reimer, Lüneburgs "Mr. Karate", ankommt: Disziplin. "Ich versuche, die Kinder spielerisch Disziplin zu lehren", sagt Reimer und ergänzt: "Das finden auch die Eltern gut."
Der 65-Jährige leitet die Abteilung Osaka Karate im VfL Lüneburg. Und die freut sich über einen echtem Boom im Nachwuchsbereich. Osaka hat etwa 180 Mitglieder, davon mehr als 100 Kinder und Jugendliche. Reimer, Inhaber des 7. Dan, betreibt seit Jahrzehnten Nachwuchsförderung. Doch für ihn ist jedes Training aufs Neue wichtig. Er will den Kindern nicht nur ein Trainer sein, sondern auch ein Ansprechpartner, "damit ich vielleicht ein klein bisschen dazu beitragen kann, dass sie sich in unserer Welt etwas besser zurechtfinden."
Diejenigen Kinder, die zum Karate kämen, seien nicht immer die sportlich begabtesten, so Reimer: "Wer vorher schon Fußball gespielt hat, kommt nicht mehr zu uns." Aber darauf kommt es gar nicht an. Reimer: "Es geht um eine andere Tugend, die der Ausdauer." Das ist nicht im körperlichen Sinne gemeint. Es geht darum, die Anfangsphase dieser Sportart mitzumachen und nicht abzubrechen. Denn bei den jungen Karateka geht es nicht gleich zur Sache. Aufmerksamkeits- und Reaktionsübungen, Spiele und viel Spaß prägen das Training. Karate spielerisch lernen - darauf kommt es Reimer an. "Yoi" (japanisch für Achtung) ruft er bei einer Übung, wenn er einen Schlag andeutet und von seinem Schützling eine Abwehrreaktion erwartet. Gibt er dieses Kommando nicht, darf keine Abwehrreaktion erfolgen. Vertrauen soll diese Übung aufbauen, Konzentration und Aufmerksamkeit schärfen.
Disziplin und Spaß an der Bewegung müssen keine Gegensätze sein. Das jedenfalls zeigt das Training im Osaka-Dojo. Die Kinder achten genau auf die Ansagen ihres Trainers Heinrich Reimer ("immer zu mir gucken, sonst beiß ich euch in den Hintern"), der von Jun-Patrick Raabe unterstützt wird. "Beim Karate könnt ihr kämpfen und Titel gewinnen", erklärt er seinen Schützlingen, "ihr könnt aber auch im Kata, im Scheinkampf, antreten und Titel holen. Wer von euch will denn später einmal kämpfen?" Zunächst herrscht Schweigen, dann traut sich einer ein bisschen aus der Deckung: "Ich weiß noch nicht so genau." Ein herzliches Lachen erfüllt das Dojo. Disziplin und Spaß müssen sich nicht ausschließen.
Mo
10
Mai
2010
Karatekämpfe auf hohem Niveau bei der 26. Osaka-Meisterschaft in Lüneburg
Nach ein paar Jahren der Pause meldet sich der VfL Lüneburg, Abt. Osaka-Karate wieder mit der legendären „Osaka-Meisterschaft“ zurück. Ein Wettkampfturnierr für Karatekämpfer fand am vergangendem Samstag, dem 8. Mai 2010 im Dojo des VfL Osaka-Karate statt. Nicht nur Kämpfer aus den verschiedenen Karatevereinen der Hansestadt, sondern auch aus Bremerhaven, Holzminden, Boizenburg, Göttingen und Mühlhausen waren zu Gast im Pulverweg 6.
„Wir sind froh das wir nun nach vier Umzügen in den letzten Jahren endlich ein festes Zuhause gefunden haben. Dieses Turnier ist in erster Linie für die Kämpfer gedacht. Es herrscht eine ganz andere Atmosphäre, wenn die Zuschauer zwei Meter neben der Kampffläche sitzen. In einer großen Sporthalle können sie nur fernab von weiten zuschauen.“, so Heinrich Reimer (7. DAN), Chef- und Erfolgstrainer. Allein schon ein Blick auf die Starterliste versprach eine spannende Meisterschaft, denn die Anmeldungen reichten vom blutigen Anfänger bis zum erfahrenen amtierenden Europameister. Gekämpft wurde in der ersten Runde im K.-O. System und in einer anschließenden Trostrunde. Herauskristallisierte sich ein großes Finale und ein Kampf um den 3. Platz. Jeder Kampf dauerte zwei Minuten und es wurde bis sechs Punkte gekämpft. „Ich finde es immer wieder erstaunlich wie viel Kondition diese zwei Minuten Wettkampf einem abverlangen.“, sagte Michael Herkt (2. DAN), der es kaum abwarten konnte zu kämpfen. Bei allen Kämpfen stand die Sicherheit im Vordergrund und Techniken zum Kopf durften nur leichten Berührungskontakt haben.
Begonnen wurde mit den Kämpfen der Anfängergruppe Weiß- bis Orangegurte (9. - 7. Kyu). Neun Karatekas gingen an den Start und zeigten, dass sie bereit sind zu kämpfen. Andreas Reinecke vom Vfl Osaka stach in seiner Gruppe besonders hervor. Der junge Karateka schaffte es mit seinem Kämpferwillen auf den 3. Platz. „Ich kann es selber kaum glauben. Seit drei Monaten trainiere ich hier und habe das Kämpfen für mich entdeckt.“, so der talentierte Reinecke. Im Finale ging es für Marius Ludwig, einem Gelbgurt vom Fuji Yama Holzminden und Willi Schmidt, dem Orangegurt vom Nippon Bremerhaven, ums Ganze. Schmidt zeigte sich kurz vor Ende des Kampfes angriffsbereit und traf mit einem Fußtritt zum Rücken von Ludwig. Somit stand es 7:4 für Schmidt und der Kampf war vorbei.
Weiter ging es mit den fortgeschrittenen Kämpfern aus der Mittelstufe. Ein Großteil der erfahreneren Grün- bis Violettgurte (6. - 4. Kyu) kam vom Vfl Osaka und hatte in der Vergangenheit unter der Leitung von Reimer und Herkt bereits gekämpft. Gleich im ersten Kampf zwischen Andreas Jobus vom Nippon Bremerhaven und Marcus Schock vom VfL Osaka (beide 5. Kyu, Blaugurt) zeigten sie ihre Kampferfahrungen. Andreas Jobus startete gleich offensiv in den Kampf und machte gleich zwei Punkte mit Faustschlägen zum Bauch von Marcus Schock gut. Durch einen dynamischen Fauststoß zum Kopf sicherte sich Schock zwar einige Punkte, aber er unterlag am Ende knapp dem Kämpfer aus Bremerhaven. Mit einen Sieg in der Trostrunde gegen Jens Adamek (6. Kyu, VfL Osaka) war für Marcus Schock noch die Chance auf den dritten Platz erhalten. Hier war Christopher Hass (4. Kyu) vom SG Motor Boizenburg sein Gegner. Beide kennen sich sehr gut, denn sie kämpfen und trainieren seit langer Zeit regelmäßig zusammen. „In den Sparringkämpfen ist Chris immer besser gewesen, diesmal werde ich aber alles geben.“, sagte Marcus Schock vor dem kleinen Finale. Sofort nach dem Start begann Hass mit einer Faustkombination und traf Schock am Kopf. Der im Rückstand geratene Osaka-Kämpfer konnte mit zwei aufeinander folgenden Fußtritten zum Rücken von Hass vier Punkte sichern und so stand es dann 30 Sekunden vor Schluß mit 5:5 Punkten unentschieden. Beide zeigten einen Kampf mit brillianten Fußtechniken und starken dynamischen Faustschlägen. Zehn Sekunden vor Ende war Marcus Schock ein klein bisschen abgebrühter und holte sich mit einem überlaufendem Gyaku Tsuki (Schlag zum Kopf) den Sieg.
Im Finale um den 1. Platz traf Andreas Jobus (5. Kyu Blaugurt, Nippon Bremerhaven) dann auf einen weiteren Osaka-Schüler aus den Reihen Reimers. Dennis Peizert (4. Kyu Violettgurt) kämpft seit über acht Jahren und holte sich schon den ein- oder anderen Titel. Jobus legte sofort wieder mit Tsukis zum Körper vor und ging in Führung. „Da ich noch nie gegen Andreas kämpfte, musste ich erstmal sein Kampfmuster erkennen.“, so Peizert. Daher verhielt er sich defensiv und lies Jobus angreifen. Es war ein harter Kampf für beide, doch Peizert zeigte sich routiniert und wendete eine seiner besten Techniken an. Er „fegte“ ein Bein von Jobus weg und schlug ihm zum Kopf. Der aus dem Gleichgewicht gebrachte Jobus hatte somit keine Chance diesen Schlag abzuwehren. Somit gewann Dennis Peizert mit 7:5 Punkten die Meisterschaft in der Mittelstufe.
Kämpfe auf höchstem Niveau versprach die Leistungsklasse ab Braungurt, in der Karateprominenz aus ganz Deutschland vertreten war. Neben Frank Siegmund (5. DAN und Karate-Landesreferent Thüringen) und Andreas Modl (6. DAN und Bundesreferent für amerikanisches Karate) waren auch die amtierenden Europameister Michael Herkt (2. DAN, VfL Osaka) und Milutin Susnica (4. DAN, Shotokan Göttingen) sowie der deutsche Meister Andreas Bachmann vom Nippon Bremerhaven da. Sein Comeback auf der Wettkampffläche hatte Thorsten Krajewski (2. DAN, VfL Osaka), der schon früher ein ausgezeichneter Kämpfer war. Er stand dem 21-jährigem Andreas Bachmann (1. DAN, Nippon Bremerhaven) gegenüber, welcher sich im März den Vizetitel bei den US-Karate Championships holte. Der junge Bachmann zeigte seine ausgezeichnete Agilität im Kampf und brachte den erfahrenen Meister Krajewski in schwitzen. Durch einen Fußfeger von Bachmann erhielt er zwei wertvolle Punkte, denn Krajewski ging dadurch zu Boden. Kurz vor Ende des Kampfes lag Krajewski mit 4:5 Punkten knapp im Rückstand, doch entschied mit einem blitzschnellen Fußtritt zum Rücken des jungen Bundeskaderathleten den Kampf für sich.
Das Highlight der 26. Osaka-Meisterschaft war nun gekommen, als sich Michael Herkt (2. DAN) und Milutin Susnica (4. DAN) bereit machten. Beide sind seit vielen Jahren gute Freunde, denn sie kennen sich schon von zahlreichen niedersächsischen Landes-, Bundes- und Europameisterschaften. Durch unterschiedliche Gewichtsklassen sind beide, Michael Herkt amtierender Europameister im Wado-Ryu Karate, Milutin Susnica Europameister WKF, doch bei gewichtsoffenen Kämpfen verlor Herkt in der Vergangenheit gegen Susnica. Dieses mal wollte Herkt also seine Revanche. Die Zuschauer fühlten regelrecht die Präsenz und Ausstrahlung beider Profikämpfer, als diese die Kampffläche betraten und sich voreinander verbeugten. Susnica kam mit einem Schlag zum Körper von Herkt nicht an dessen Deckung vorbei und so konterte ihn Herkt aus. Ein heftiger Schlagabtausch folgte und man erkannte in den sauberen Techniken beider deren extrem hohes Karateniveau. Susnica hat sehr viel Kampferfahrung, doch Herkt viel Talent und ist durch seine Position als Kampftrainer im VfL Lüneburg voll im Training. Mit einem gestochen scharfen Mawashi Geri (seitlicher Fußtritt) zum Kopf bekam der Landesmeister von 2009 drei wertvolle Punkte. Herkt lies sich davon nicht aus der Ruhe bringen und brachte seinen Gegner mit einem starken Fußfeger aus dem Gleichgewicht. Durch einen nahtlos angesetztem Schlag zum Kopf von Susnica bekam dieser weitere Punkte. Beide setzten mit Fausttechniken nach und bekamen Punkte. Am Ende des zwei-minütigen Kampfes stand es mit 5:5 Punkten unentschieden und so wurde kam es sofort zu einem neuen Kampf. Wieder setzte Milutin Susnica zum Tritt gegen Herkts Kopf an, doch diesmal durchschaute Herkt seinen Gegner und wich aus. Durch einen Fußtritt gegen Susnicas Rücken ging Herkt in Führung. Die weiteren Angriffe konnte er ebenfalls abwehren und so holte sich am Ende der Verlängerung Herkt knapp den Titel. „Gegen Michael zu kämpfen ist immer wieder spannend für mich, denn er ist ein Spitzenkämpfer und sportlich trennt uns nicht viel von einander.“, so Milutin Susnica nach dem Kampf.
Um den Kämpfern zwischen den einzelnen Wettkämpfen eine kleine Verschnaufpause zu verschaffen, wurden Vorführungen verschiedenster Art von Frank Carmichael (4. DAN), Frank Siegmund (5. DAN) und den Schülern von Andreas Modl (6. DAN) vom Fuji Yama Holzminden vorgeführt.
Somit war die 26. Osaka-Meisterschaft ein voller Erfolg für die Kämpfer. Die Zuschauer waren begeistert von den schönen Kämpfen und würdigten die Karatekas mit tobendem Applaus. „Nächstes Jahr wird die 27. Osaka-Meisterschaft erneut bundesweit ausgeschrieben und unser Ziel ist es, dann wieder die Spitzenkämpfer aus ganz Deutschland nach Lüneburg zu holen.“, so Heinrich Reimer. Am Ende feierten Zuschauer und Kämpfer gemeinsam im Dojo des VfL Osaka-Karate und gaben der Meisterschaft einen würdigen Ausklang. „Tyler Durden hatte einmal gesagt: 'Was weißt du schon über dich, wenn du noch nie gekämpft hast?' Man lernt dabei sehr viel über sich selbst. Interessierten kann ich den Karatesport nur empfehlen.“, sagte Marcus Schock abschließend.
Wer Interesse am Karate im VfL Lüneburg Abt. Osaka-Karate hat, bekommt Info's bei Frank Carmichael unter LG/ 12 12 59 oder in der Geschäftsstelle des VfL unter LG/ 4 90 0.
Do
29
Apr
2010
Jun-Patrick Raabe - 2. Platz International German Wado Cup in Halle
Erschöpft aber glücklich - Jun-Patrick Raabe
Landeszeitung Artikel 29.04.2010:
re Lüneburg. Er ist erst 18 Jahre alt, zählt aber in der Stilrichtung Wado-Ryu schon zu den besten Karateka Deutschlands: Jun-Patrick Raabe aus der Abteilung Osaka des VfL Lüneburg wurde jetzt in Halle/Saale bei den German Karate Wado-Championships 2010" deutscher Vizemeister in der Klasse -67 Kg.
Wado-Ryu ist eine Kombination japanischer Kampfkünste und umfasst aus dem Jiu-Jutsu Techniken wie Hebel und Würfe sowie aus dem Karate Tritte, Blocks, Schläge und Stöße. Es zeichnet sich durch kurze Schritte, geringere Entspannung und schnelle Bewegungsfolgen aus.
In einem Starterfeld mit erfahrenen Kämpfern zeigte Raabe als Jüngster sein Können. Und der 18-jährige Schüler, der bereits Schwarzgurtträger (1. Dan) ist, unterstrich, dass er sich Hoffnungen machen kann, mal bei einer Europa- oder gar Weltmeisteschaft zu starten. Der in Halle anwesende Bundestrainer wird jedenfalls genau hingesehen haben.
Mo
29
Mär
2010
!!!Selbstverteidigungstraining!!!
Das Osaka-Karate Team bietet nun neuerdings jeden 1. Mittwoch im Monat ein Selbstverteidigungs-Training an. Dieses Training ist sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittene geeignet.
Das Training beginnt am 7. April und findet immer um 18:30 Uhr bis um 20:00 Uhr statt.
So
21
Feb
2010
Michael Schubert - 3. Platz Landesmeisterschaft
Michael Schubert 2x 3. Platz
Wiedereinmal starteten Kämpfer des VfL Osaka-Karate Teams Lüneburg auf der diesjährigen Landesmeisterschaft der Leistungs- und Masterklasse.
Der ehemalige Landeskaderathlet Michael Schubert startete nach einigen kampflosen Jahren sein „Comeback“. In der Klasse -84 kg bestritt auch er seine Vorrunden-Kämpfe siegreich. Im Halbfinale traf der 30 Jährige auf den späteren Landesmeister Evgeni Mironow vom BSC Asia Gifhorn und musste sich mit einem knappen 6:7 geschlagen geben. Im Kampf um Platz 3 schlug er dann Kevin Schwenkler vom MTV Bad Bevensen und sicherte sich somit einen Platz auf dem Treppchen.
Weiterhin nahm er an der Landesmeisterschaft der Masterklasse teil. Auch hier kämpfte er sich bis ins Halbfinale vor. Hier traf er auf den ehemaligen Bundeskaderathleten Milutin Susnica vom Shotokan Göttingen und unterlag 0-1. Im weiteren Verlauf musste der Familienvater zum 2. Mal zum Kampf um Platz 3 antreten, dieses Mal gegen den erfahrenen Karateka Stefan Roje vom 1.Shotokan Karate Dojo Rinteln. Auch hier behielt Schubert einen kühlen Kopf und sicherte sich abermals Bronze.
So
31
Jan
2010
1. Osaka-Karate Kinder Cup
Teilnehmer
Während die meisten 6-14 Jährigen am vergangenen Samstagmorgen um 11 Uhr noch schliefen, fanden im Dojo des VfL Osaka Lüneburgs schon die ersten Wettkämpfe statt. In den vier Kategorien starteten insgesamt 50 Kinder aus den im Landkreis stammenden Vereinen. Schnelligkeit und Geschicklichkeit waren ausschlaggebend, um eine der vier Platzierungen zu ergattern. Aber auch Körperbeherrschung und Konzentration führte letzendlich zum Sieg. Unter der Leitung von Heinrich Reimer, 7. Dan, und zahlreichenden Helfern, stand nicht der alleinige Wunsch der Kinder, auf dem Siegerpodest zu stehen, ganz oben, sondern vorallem der Spaß am Sport und der Bewegung. Somit war der 1. Osaka-Karate Kinder Cup ein voller Erfolg für alle Beteiligten.
Bilder vom Cup folgen.
von Viktoria-Louise Tietz
Fr
13
Nov
2009
Drei Medaillen für Osaka Kampfsportler
Raabe, Haß, Schubert, Schock, Tietz, Boysen und Adamek (v. L.)
Erfolgreich kehrten die sieben Karatekas vom VfL Osaka Karate Lüneburg am vergangenen Samstag aus Seelze bei Hannover zurück. Dort fand der Saino Cup statt, ein Nachwuchs-Turnier bei dem Karatekas aus ganz Norddeutschland an den Start gehen. In den Kategorien Kata (Einzelvorführung) und Kumite (freier Kampf) traten die Kampfsportler der vier Karatehauptstile Wado Ryu, Shotokan, Gojo Ryu und Shinto Ryu gegen einander an.
Für das Osaka-Team trat Karim Raad (Gelbgurt) bei den Kindern bis elf Jahren in Kumite an. Amrei Boysen holte sich die Bronze Medaillen in der Kata-Disziplin der 15 – 17 jährigen Grün-, Blau- und Violettgurte. In der selben Alters- und Gürtelklasse schaffte es Viktoria-Louise Tietz mit drei starken Kämpfen auf das Siegerpodest im Kumite. Sie bekam für ihre hevorragenden Fußtechniken zum Kopf (Jodan) am Ende die Silber Medaille .
Bei den Männern traten in der Mittelstufe Jens Adamek und Christopher Haß in Kumite, Marcus Schock in Kumite und Kata an. In der Kumite-Gruppe war eine starke Konkurrenz vertreten, so dass Marcus Schock im Halbfinale gegen Ecevit Muslu vom JDCS Goslar mit einem Punkt unterlag. Die Bronze Medaille holte er mit seiner Blaugurtkata und machte somit in der Katadisziplin das Osaka Erfolgstrio komplett.
Sein „Comeback“ auf der Kampffläche zeigte Michael Schubert bei den Braungurten ab 18 Jahre.
Jun-Patrick Raabe (1. DAN) organisierte und begleitete als Trainer und Betreuer das Osakateam.
Mo
02
Nov
2009
Michael Herkt erneut Europameister!!!
Michi Herkt: Ansatz Ushiro Mawashigeri
Erneut sorgt der Landesmeister von Hamburg, Michael Herkt (2. Dan Schwarzgurt) aus Lüneburg für Schlagzeilen. Der Europameister von 2007 schaffte es in diesem Jahr wieder zum „European Wado Cup“, wo sich die besten Karatekas aus ganz Europa im Wettkampf messen.
Zuvor fanden im September bundesweit die Qualifikationskämpfe statt. Jun-Patrick Raabe (1. Dan), der ebenfalls vom VfL Osaka Karate Lüneburg kommt, nahm auch an der Qualifikation teil. Beide lernten bei Heinrich Reimer (7. Dan) das Karate im VfL Lüneburg Abt. Osaka Karate. Heinrich Reimer, selbst mehrfachter deutscher Meister, ist sehr stolz auf Michael Herkt und seine Erfolge. „Ich rechnete mir ganz ehrlich kaum Chancen für einen Sieg auf der Europameisterschaft aus, da die Vorbereitungstuniere sehr schlecht für mich verliefen.“, erzählt Michael Herkt.
Am 31. Oktober und 1. November 2009 ging es dann für den 28 jährigen Herkt mit der deutschen Nationalmannschaft in Edinburgh (Schottland) in die Kampffläche. Zusammen mit 25 weiteren Teammitgliedern der deutschen Wado-Nationalmannschaft startete er für den Deutschen Karateverband (DKV). In der Kategorie bis –84 Kg siegte er in vier harten Kämpfen auf seinem Weg zum Europatitel. In der Vorrunde trat er gegen einen Spitzenkarateka ausEngland an. Nach einem Sieg in dem Drei-Minuten-Kampf ging es gleich weiter gegen Frankreich ins Viertelfinale. Herkt steigert sich von Kampf zu Kampf. Anfänglich etwas einseitig in der Wahl der Techniken, entwickelte sich auch im Halbfinale gegen einen Rumänen ein variantenreicher Wettkampf. „Im European Wado Cup gibt es nicht nur starke Gegner aus ganz Europa, sondern im Finale kämpfst du vier Minuten lang. Und so kam es dann auch. Zum Glück habe ich gelernt ökonomisch zu kämpfen und mir meine Kräfte einzuteilen. Ich beobachtete meinen finalen Gegner in seinen vorherigen Kämpfen und legte mir so schon eine Strategie zurecht.“, berichtete Herkt. Doch als dann das Finale begann, änderte der französiche Karatekämpfer plötzlich seine Kampfstil. Herkt schaltete blitzschnell um und änderte seine Taktik. Am Ende gewann er mit 5:2 Punkten. Sein Trainer Jan Afful unterstütze ihn mit hilfreichen Tipps am Rand der Wettkampffläche.
Fr
25
Sep
2009
Osaka Karateka's bestehen Gürtelprüfungen!
Gero, 3. Kyu; Viktoria, 4. Kyu; Marcus, 5. Kyu
OSAKA-Karatekas meistern ihre Prüfungen
Das letzte Wochenende im September wird für viele Karatekas vom VfL Lüneburg, Abt. Osakakarate lange in Erinnerung bleiben. Insgesamt 16 Karatekas von Heinrich Reimer (7. DAN = Schwarzgurtgrad) legten Ihre Prüfungen zum nächsthöheren Kyu (Schülergrad) ab. Hierfür wurden Techniken der Grundschule, zusammengesetze Techniken und später halbfreie einstudierte und freie Kämpfe abverlangt. Am vergangenden Freitag dem 25.09.09 bestanden sieben Kinder ihr Gürtelprüfungen. So freuen sich Sarah Zayour, Azelya Yavuz, Lavinia Oßenkop und Ole Grimmich über ihren Weißgurt. Julian Rohatsch, Demjen von Hartz und Noah Salewski legten ihre Prüfung zum Gelbgurt erfolgreich ab.
Am Samstag hieß es dann für die Erwachsenen des VfL Osakakarate ihr Können zu beweisen. Steven-Marcel Stark und Benjamin Pudlo bestanden ihre Weißgurt- und Christian Wegener seine Gelbgurtprüfung. Weitere Faust- und Fusstechniken mussten Arne Jörgensen zu seinem Orangegurt und Claude Rambau sowie Viktorija Bohnensack, beide jetzt Grüngurt, für ihre Prüfung zeigen. Hier kamen einstudierte Kämpfe hinzu, wo der Verteidiger einen Angriff abwehren und kontern muss. Am Samstagabend ging es dann für Marcus Schock, Viktoria-Louise Tietz und Gero von Corvin ums Ganze. Sie mussten auch die einstudierten und freien Kämpfe zeigen. Erfolgreich meisterten sie ihre Prüfungen und zeigten ihre Techniken. So freut sich Marcus Schock über seinen Blaugurt, Viktoria-Louise Tietz über ihren Violettgurt und Gero von Corvin ist nun stolzer Braungurtträger.
Bereits am 21.06.2009 legten fünf weitere Karatekas vom Osaka ihre hohen Gürtelprüfungen ab. Ulrike Altherr und Kim Ackenhausen sind nun Grüngurte. Nach viel hartem Training und einer Menge Anstrengung zeigten zum Schluss Andreas Haseloff, Mathias Stumpf und Dennis Münchow ihre Fähigkeiten. Nach einer knappen Stunden Prüfung waren dann alle drei sichtlich erleichtert und glücklich. Andreas Haseloff und Mathias Stumpf sind seitdem Braungurte und Dennis Münchow ist mit seinem 2. Braungurt seinem 1. DAN = Schwarzgurt einen großen Schritt näher gekommen.
von Marcus Schock