American Karate System, was ist das eigentlich?

Insbesondere die Vielseitigkeit macht AKS auch für fortgeschrittene Karatekas und Kampfkünstler anderer Stilrichtungen attraktiv.

Der Aikidoka findet hier genauso wie der Shotokanstilist oder der Judoka bekannte Bewegungsformen und fühlt sich somit innerhalb kürzester Zeit beheimatet. So verwundert es auch nicht, daß mancher AKS Grüngurt den 3. Dan im Shotokan oder den 2. Dan im Ju Jutsu inne hat. AKS besteht aus Kihon (Grundschule), Kata (eine Art Kür), vorgeschriebenen Kumiteformen (Kampfformen), Fallschule, Wurftechniken, Bodenkampf, traditionellen Waffenformen, Wettkampfkarate (nach DKV) und natürlich der Selbstverteidigung, die einen beträchtlichen Teil des Systems bestimmt.

Begründet wurde AKS 1964 in den USA. American Karate System ist eine absolut traditionelle Stilrichtung, vergleichbar mit den großen Stilen Wado Ryu, Shotokan oder Goju Ryu, um nur einige zu nennen. Der eigentliche Unterschied liegt im großen Anteil der Selbstverteidigung, die um es mit bekannten Begriffen zu belegen, einen Zusammenschluss aus Aikido, Judo, Jiu Jitsu und Karate darstellt.

 

Unsere AKS Trainer: Heinrich Reimer, Thomas Schröder