Wadō-Ryū Karate

Die Bedeutung von Wadō ist gleichzusetzen mit der Weg des Friedens. Ryū bedeutet so viel wie Schule.

 

Prof. Hironori Ōtsuka, Begründer des Wadō-Ryū, kombinierte Karate mit Techniken des Jiu-Jitsu und verkürzte die Bewegungen und Stellungen.

Durch die Einflüsse des Jiu Jitsu sind die Bewegungen kleiner, die Stellungen kürzer und im Kumite (Wettkampf) werden vor allem Ausweichbewegungen geübt - aber auch direkte Konter sowie Hebel und Würfe werden angewandt. In der Kata (Schattenboxen) sind gegenüber Shōtōkan-Karatestil die größten Unterschiede festzustellen. Wado Ryū Katas haben ein leichteres, weniger kraftvolles Erscheinungsbild, sind ökonomisch in der Bewegung, verlieren dadurch jedoch nicht die Wirksamkeit in der Technik. Diesem Prinzip entsprechend liegt im Wado Ryū der Hauptakzent auf die Bewegung des Körpers.


1997 wurde Heinrich Reimer, Begründer und Leiter der Osake-Katate Abteilung, den 6. Dan im Wado-Ryu verliehen was ihn - zu diesem Zeitpunkt - zum höchstgraduierten Wado-Ryu-Karateka Deutschlands machte.