Jukuren Freizeitfahrt

Am Freitag den  09.11.2012 um 12.27 Uhr starteten wir mit einer sehr amüsanten Zugfahrt in ein erlebnisreiches Wochenende. 

Wir kamen Dank unseres Organisators Jürgen, in den Genuss reservierter Sitzplätze bis Hannover.

Ab Hannover fuhren wir mit der Regionalbahn weiter bis nach Goslar. 

Fast hätte die ein oder andere noch fremde Zugfahrer überredet mit uns ein tolles Trainingswochenende in Langelsheim zu verbringen.

Am Hauptbahnhof warteten schon zwei Taxis, die uns in unser Hotel fuhren.

Dort angekommen mussten wir uns erst mal mit Kaffee, Kakao und Kuchen stärken.

Um 17.00 Uhr begann die erste Trainingseinheit. Unter den wachsamen Augen unseres Sensei Heinrich übten wir Jodan Uke, Junzuki, Maegeri und vieles mehr.

Das anschließende 3 Gänge Abendessen hatten sich alle richtig verdient. Wir verbrachten einen gemütlichen Abend, bis die Wirtin uns um kurz vor 24.00 Uhr mitteilte, dass es in ihrem Hotel eine Sperrstunde gibt. Kaum zu glauben, aber wahr! 

Punkt Mitternacht war sie schon kurz davor jedem von uns Geleitschutz bis ins Zimmer zu geben. Aber nicht mit uns. Einige widersetzten sich der Sperrstunde und fuhren in die Disco nach Goslar.

Dort wurde bis in die frühen Morgenstunden das Tanzbein geschwungen und wir waren alle, wie Gudrun sagen würde, locker in der Hüfte. 

Am nächsten Morgen trafen sich ausgeschlafene und noch sehr müde Karatekas zu einem gemeinsamen Frühstück. 

Um 10.00 Uhr startete unsere erste dreistündiges Trainingseinheit für diesen Tag.

Dies war ein ganz besonderes Training. Jeder durfte sich etwas aussuchen und Heinrich nahm sich für jeden einzelnen so viel Zeit und Nerven wie möglich. Seine Nerven sind ja auch aufgrund unseres Jukoren-Trainings besonders strapazierfähig. 

So wurden morgens und nachmittags die verschiedensten Techniken, Kumites und Katas geübt.

Anschließend gab es eine kleine Vorstellung. Besonders beeindruckend war die Jukoren Kata, die es mit ihrer Länge in sich hatte. 

Nach einem stärkenden Abendessen verbrachten wir einen schönen gemeinsamen Abend mit verschiedenen Spielen und der Vorfreude auf den Boxkampf Klitschko vs. Wach.

Bevor wir allerdings den Boxkampf sehen konnten, kam es zu einer ganz anderen Auseinandersetzung.

Nämlich Torsten vs. Hauswirt. Ziel des Hauswirts war die Herrschaft über die Fernbedienung, da er auf seine Sportschau nicht verzichten wollte. Dank des Verteidigers Torsten und den schlichtenden Einsatz der beiden Ringrichter Heinrich und Jürgen konnten wir letztendlich diese Herausforderung für uns bestreiten. Bezüglich der Sperrstunde ging der Titel wieder einmal an die Hauswirtin...

 

Am nächsten Morgen hieß es nach einem ausreichendem Frühstück – Kofferpacken....

Leider geht jedes schöne Wochenende einmal zu Ende. Ich hoffe das wir noch viele schöne Trainingsausflüge zusammen unternehmen können.

 

Ich bedanke mich im Namen aller Beteiligten bei unserem Sensei Heinrich,

für seine Zeit, seine Nerven und seinen Humor, mit dem er jedem von uns ein Lächeln ins Gesicht gezaubert hat.  

Unser Dank geht auch an unseren Organisator Jürgen, der sich um das Hotel und die Zugfahrt gekümmert hat.

 

Wer weiß wo es uns nächstes Mal hinführt, denn die Planungen laufen schon...

 

Micha

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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